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Rotaflow – Die neue Generation der Hybridpumpen

Die Eleganz und Leichtigkeit einer Dosierung mit zwangsgesteuerten Ventilen, variablen Druckhub und in Voll-PTFE-Ausstattung für Flüssigkeiten und Gase.

Description
Additional information

Hybridpumpe Rotaflow F21

Mit der Rotaflow wurde eine neue Generation von Hybridpumpen entwickelt. Die patentierte Pumpenbauart kombiniert die Vorteile von Kreisel- und Peripheralradpumpen in einem gemeinsamen Laufrad und ermöglicht damit eine effiziente Förderung von Flüssigkeiten sowie einen stabilen Betrieb bei Gasanteilen und Mehrphasenströmen. Die magnetgekuppelte Konstruktion sorgt für einen hermetisch dichten und wartungsarmen Betrieb.

Rotaflow Hybridpumpe zur Förderung von Flüssigkeiten und Gas-Flüssigkeits-Gemischen

Funktionsprinzip der Rotaflow Hybridpumpe

Die Rotaflow basiert auf einem neuartigen, patentierten Hybridlaufrad, das die Wirkprinzipien einer Kreiselpumpe und einer Peripheralradpumpe in einem gemeinsamen Strömungssystem vereint. Ziel der Entwicklung war es, die hohe Effizienz klassischer Kreiselpumpen mit den guten Mehrphaseneigenschaften und der hohen Gasverträglichkeit von Peripheralradpumpen zu kombinieren.

Schnittdarstellung der patentierten Rotaflow Hybridpumpe mit kombiniertem Kreisel- und Peripheralradprinzip
Die Rotaflow kombiniert erstmals die Funktionsprinzipien von Kreiselpumpe und Peripheralradpumpe in einem gemeinsamen Hybridlaufrad.

Wie bei einer Kreiselpumpe wird das Fördermedium zunächst axial angesaugt. Durch die Rotation des Hybridlaufrads wird die Flüssigkeit radial nach außen beschleunigt. Dabei strömt das Medium durch speziell ausgelegte Kanäle im Laufrad. Die dabei wirkende Fliehkraft überträgt Bewegungsenergie auf das Fördermedium und sorgt bereits in diesem ersten Schritt für einen effizienten Druckaufbau.

Im Gegensatz zu einer reinen Kreiselpumpe verlässt das Medium das Laufrad jedoch nicht unmittelbar. Stattdessen gelangt es in einen umlaufenden Förderkanal, der nach dem Prinzip einer Peripheralradpumpe arbeitet. Dieser Ringkanal umgibt das Laufrad über einen großen Teil seines Umfangs und wird durch einen Unterbrechersteg in Saug- und Druckseite getrennt.

Während sich das Laufrad dreht, tritt das Fördermedium wiederholt zwischen den Laufradkanälen und dem Förderkanal in Wechselwirkung. Bei jedem Umlauf wird zusätzliche Energie auf das Medium übertragen. Dieser regenerative Prozess führt zu einem weiteren Druckanstieg und ermöglicht Förderhöhen, die mit einer vergleichbaren Kreiselpumpe gleicher Baugröße nur schwer erreichbar wären.

Die Kombination beider Strömungsmechanismen erzeugt ein Verhalten, das zwischen den klassischen Pumpenbauarten liegt. Während die Kreiselpumpenkomponente für einen guten hydraulischen Wirkungsgrad sorgt, trägt der Peripheralradanteil zur Druckerhöhung, Selbstansaugung und Stabilisierung des Förderprozesses bei.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Bauweise zeigt sich beim Umgang mit Gasanteilen. Klassische Kreiselpumpen reagieren häufig empfindlich auf freie Gase im Förderstrom. Bereits relativ geringe Gasanteile können zu instabilem Betrieb, Kavitation oder Förderabriss führen. Peripheralradpumpen sind hier deutlich robuster, erkaufen sich diese Eigenschaft jedoch häufig durch einen höheren Energiebedarf.

Die Rotaflow verfolgt einen anderen Ansatz. Durch die Kombination der beiden Förderprinzipien können Gasanteile kontrolliert mitgeführt werden, ohne dass die Förderung zusammenbricht. Das eröffnet Einsatzmöglichkeiten in Anwendungen, bei denen Flüssigkeiten und Gase gemeinsam transportiert, verteilt oder durchmischt werden müssen.

CFD-Simulation der Gasverteilung in der Rotaflow Hybridpumpe bei Mehrphasenförderung
CFD-Simulation der Rotaflow. Dargestellt sind ausschließlich Bereiche mit mindestens 50 Volumenprozent Gasanteil im Förderstrom.

Die dargestellte CFD-Simulation zeigt ausschließlich Bereiche mit einem Gasanteil von mindestens 50 Volumenprozent innerhalb der Pumpe. Gut erkennbar ist, dass sich die Gasphase nicht lokal an einzelnen Stellen sammelt, sondern kontrolliert durch das Laufrad- und Förderkanalsystem transportiert wird. Die Förderung bleibt dadurch auch bei höheren Gasanteilen stabil.

Aus dieser Eigenschaft ergeben sich interessante Perspektiven für verfahrenstechnische Anwendungen. Denkbar sind beispielsweise Prozesse mit Gas-Flüssigkeits-Gemischen, Belüftungsaufgaben in der Wasser- und Abwassertechnik, Reaktor- und Mischprozesse oder Anwendungen, bei denen Gase gezielt in Flüssigkeiten eingetragen werden sollen. Aktuelle Untersuchungen mit Forschungspartnern befassen sich unter anderem mit der Sauerstoffeintragung in Wasser sowie dem schonenden Transport biologischer Systeme.

Ein weiterer Vorteil der Hybridbauweise liegt in der Flexibilität der Auslegung. Über die Geometrie der Laufradkanäle, die Anzahl der Förderzellen sowie die Gestaltung des Förderkanals kann das hydraulische Verhalten gezielt beeinflusst werden. Dadurch lässt sich die Kennlinie wesentlich stärker an eine Anwendung anpassen als bei vielen konventionellen Pumpenbauarten.

Die Rotaflow schließt damit die bisherige Lücke zwischen effizienter Flüssigkeitsförderung und robuster Mehrphasentechnik. Sie stellt keine Weiterentwicklung einer bestehenden Pumpenbauart dar, sondern einen eigenständigen hybriden Ansatz, der neue Freiheitsgrade bei der Auslegung verfahrenstechnischer Prozesse eröffnet.

Anwendungsspezifische Sonderausführungen der Rotaflow

Jede Rotaflow wird an die Anforderungen der jeweiligen Anwendung angepasst. Durch die flexible Auslegung des Hybridlaufrads sowie die kundenspezifische Auswahl von Werkstoffen, Dichtungen und Anschlüssen lässt sich die Pumpe sowohl für klassische Förderaufgaben als auch für anspruchsvolle Mehrphasenprozesse optimieren.

Neben der Auswahl geeigneter Werkstoffe können insbesondere die Geometrie des Hybridlaufrads, die Ausführung des Förderkanals sowie die hydraulischen Kenndaten an die Anforderungen des jeweiligen Prozesses angepasst werden. Dadurch lassen sich Fördermenge, Förderhöhe, Gasverträglichkeit und das Strömungsverhalten gezielt beeinflussen.

Alle Rotaflow-Pumpen werden in magnetgekuppelter Ausführung gefertigt und arbeiten hermetisch dicht. Die Bauweise erfüllt die Anforderungen der TA-Luft und eignet sich für die Förderung kritischer, aggressiver oder umweltrelevanter Medien.

Je nach Anwendung sind unter anderem folgende Anpassungen möglich:

  • kundenspezifische Auslegung von Fördermenge und Förderhöhe
  • Optimierung für Flüssigkeiten, Gas-Flüssigkeits-Gemische oder Mehrphasenströme
  • Werkstoffe wie Edelstahl, Hastelloy®, Titan, Keramik oder Siliciumcarbid
  • PTFE- und PFA-ausgekleidete Komponenten für hochkorrosive Medien
  • Hochtemperaturausführungen für thermische Prozesse
  • Hochdruckausführungen für verfahrenstechnische Anwendungen
  • ATEX-konforme Ausführungen für explosionsgefährdete Bereiche
  • individuelle Anschlussgeometrien und Prozessschnittstellen

Durch die modulare Konstruktion kann die Rotaflow vom Labor- und Technikumsmaßstab bis hin zu industriellen Anlagen skaliert werden. Ergebnisse aus Entwicklungs- und Pilotprojekten lassen sich dadurch mit überschaubarem Aufwand in Produktionsprozesse überführen.

Beheizbare Rotaflow F21
high temperature operation
Kühlbare Rotaflow F21
Korrosionsfestigkeit
Hochdrucktauglichkeit
Mehrphasenströme
Speed behavior
ATEX-Konformität
Inline-Rotaflow F21

Beheizbare Rotaflow F21

Für Anwendungen mit hochviskosen Medien, Medien mit hohem Schmelzpunkt oder temperaturkritischen Prozessen kann die Rotaflow F21 mit einem beheizbaren Pumpenkopf ausgestattet werden. Die Beheizung verhindert das Erstarren oder Auskristallisieren des Fördermediums und ermöglicht einen stabilen Betrieb auch bei erhöhten Prozesstemperaturen.

In der Standardausführung erfolgt die Temperierung über einen integrierten Wärmeträgerkreislauf, der mit Thermoöl, Heißwasser oder Dampf betrieben werden kann. Die Heizkanäle sind direkt in das Pumpengehäuse integriert und sorgen für eine gleichmäßige Temperaturverteilung.

Für besonders anspruchsvolle Anwendungen können zusätzlich der Spalttopf, die Anschlussbereiche oder weitere medienberührte Komponenten temperiert werden. Dadurch lassen sich auch Medien mit stark temperaturabhängigen Viskositäten oder Kristallisationsneigung sicher fördern.

Je nach Anwendung sind sowohl beheizte als auch gekühlte Ausführungen der Rotaflow F21 realisierbar.

Für den Hochtemperaturbetrieb bis 450°C optimierte Rotaflow F21

Bei hohen Prozesstemperaturen beeinflussen Wärmeausdehnung, Werkstoffverhalten und die Temperaturbeständigkeit der Antriebskomponenten maßgeblich die Auslegung einer Pumpe. Besonders bei magnetgekuppelten Pumpen müssen zusätzlich die thermische Belastung der Magnetwerkstoffe sowie die Spaltverhältnisse innerhalb des Pumpensystems berücksichtigt werden.

Rotaflow-F21-Pumpen für Hochtemperaturanwendungen werden deshalb individuell für die jeweilige Aufgabe ausgelegt. Abhängig von Medium, Druckniveau und Betriebsbedingungen können Ausführungen für Fluidtemperaturen bis 450°C realisiert werden.

Zum Einsatz kommen dabei beheizbare Pumpenköpfe, thermisch optimierte Lageranordnungen, entkoppelte oder aktiv gekühlte Antriebslaternen sowie speziell ausgelegte Spalttöpfe. Bei Bedarf können zusätzliche Temperierkreisläufe oder Spülkonzepte integriert werden, um kritische Bauteile vor übermäßiger thermischer Belastung zu schützen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der hydraulischen Auslegung des Hybridlaufrads. Die Strömungsverhältnisse und Spaltmaße müssen auch bei hohen Temperaturen so ausgelegt werden, dass die charakteristischen Eigenschaften der Rotaflow – hohe Effizienz, stabile Förderung und gute Gasverträglichkeit – erhalten bleiben.

Die Auslegung von Hochtemperatur-Rotaflow-Pumpen erfolgt daher grundsätzlich anwendungsspezifisch und berücksichtigt neben den thermischen Randbedingungen auch die Eigenschaften des Fördermediums sowie die Anforderungen des jeweiligen Prozesses.

Kühlbare Rotaflow F21

Für temperaturkritische Prozesse kann die Rotaflow F21 mit aktiv gekühlten Pumpenköpfen ausgestattet werden. Die Kühlung dient dazu, vorgegebene Medientemperaturen einzuhalten, Prozesswärme aus exothermen Reaktionen abzuführen sowie unerwünschte Ausgasungseffekte, Verdampfungsvorgänge oder Kavitation zu vermeiden.

In der Standardausführung erfolgt die Temperierung über einen integrierten Kühlmittelkreislauf, der beispielsweise mit Kühlwasser, Sole oder anderen Wärmeträgern betrieben werden kann. Die Kühlkanäle sind direkt in das Pumpengehäuse integriert und sorgen für eine kontrollierte Temperaturführung im medienberührten Bereich.

Für anspruchsvolle Anwendungen können zusätzlich weitere Komponenten wie Spalttopf, Lagerträger oder Anschlussbereiche gekühlt werden. Hierzu kommen je nach Anforderung Doppelspalttopf-Konstruktionen oder separate Kühlkreisläufe zum Einsatz.

Diese Ausführungen eignen sich insbesondere für Medien mit niedrigem Siedepunkt, temperaturempfindliche Flüssigkeiten oder Prozesse, bei denen bereits geringe Temperaturerhöhungen die Produkteigenschaften oder den sicheren Anlagenbetrieb beeinflussen können.

Die Auslegung der Kühlkonzepte erfolgt grundsätzlich anwendungsspezifisch und berücksichtigt sowohl die thermischen Eigenschaften des Mediums als auch die hydraulischen Anforderungen der jeweiligen Rotaflow-Anwendung.

Korrosionsfeste Rotaflow F21

Für die Förderung korrosiver, hochreiner oder besonders anspruchsvoller Medien kann die Rotaflow F21 mit einer anwendungsspezifisch optimierten Werkstoffauswahl ausgestattet werden. Dabei werden alle medienberührten Komponenten hinsichtlich chemischer Beständigkeit, Temperaturbelastung und mechanischer Beanspruchung auf die jeweilige Anwendung abgestimmt.

Für Pumpengehäuse und Anschlussteile kommen je nach Einsatzfall verschiedene Edelstähle, Hastelloy®, Titan oder keramische Werkstoffe zum Einsatz. Für hochkorrosive Medien können medienberührte Komponenten zusätzlich mit PTFE, PFA oder anderen Fluorpolymeren ausgekleidet werden.

Hybridlaufrad, Spalttopf und weitere medienberührte Bauteile lassen sich ebenfalls in korrosionsbeständigen Sonderwerkstoffen oder mit entsprechenden Auskleidungen ausführen. Für Wellen- und Lagerkomponenten stehen unter anderem Siliciumcarbid-, Wolframcarbid- und andere technische Keramiken zur Verfügung.

Durch die magnetgekuppelte und hermetisch dichte Bauweise eignet sich die Rotaflow F21 besonders für die Förderung aggressiver Säuren, Laugen, Lösungsmittel sowie umwelt- und gesundheitsgefährdender Medien. Emissionen durch dynamische Wellendichtungen werden vermieden und die Anforderungen der TA-Luft können erfüllt werden.

Die Auswahl der Werkstoffe erfolgt stets anwendungsspezifisch und berücksichtigt neben der chemischen Beständigkeit auch Temperatur, Druckniveau, Feststoffanteile und mögliche Gasanteile im Fördermedium.

Hochdrucktaugliche Rotaflow F21

Für Anwendungen mit erhöhten Systemdrücken kann die Rotaflow F21 an die jeweiligen Prozessanforderungen angepasst werden. Die Auslegung erfolgt dabei individuell unter Berücksichtigung von Betriebsdruck, Fördermedium, Temperaturbereich und den Anforderungen an die Mehrphasenförderung.

Bei Hochdruckausführungen müssen sämtliche drucktragenden Komponenten hinsichtlich Festigkeit, Verformung und Langzeitbeständigkeit ausgelegt werden. Dies betrifft insbesondere Pumpengehäuse, Anschlüsse, Spalttopf, Lagerung sowie die magnetische Kraftübertragung zwischen Antrieb und Hybridlaufrad.

Eine besondere Herausforderung stellt dabei die Auslegung des Spalttopfs dar. Dieser muss den mechanischen Belastungen hoher Systemdrücke sicher standhalten, gleichzeitig jedoch eine möglichst verlustarme Übertragung der Magnetkräfte gewährleisten. Darüber hinaus sind Wärmeentwicklung durch Wirbelströme, Werkstoffauswahl sowie thermische Ausdehnungseffekte zu berücksichtigen.

Je nach Anwendungsfall können verschiedene konstruktive Maßnahmen wie verstärkte Gehäuseausführungen, hochfeste Werkstoffe, angepasste Magnetanordnungen oder spezielle Spalttopfkonstruktionen zum Einsatz kommen.

Der maximal zulässige Systemdruck wird grundsätzlich anwendungsspezifisch festgelegt. Die erreichbare Druckdifferenz zwischen Pumpeneintritt und Pumpenaustritt ergibt sich hingegen aus der hydraulischen Auslegung der Rotaflow und ihrer jeweiligen Kennlinie. Systemdruck und Förderdruck sind daher unabhängig voneinander zu betrachten.

Durch die Kombination aus kundenspezifischer Auslegung und magnetgekuppelter Bauweise kann die Rotaflow F21 auch für anspruchsvolle Hochdruckanwendungen in Forschung, Verfahrenstechnik und industriellen Prozessen angepasst werden.

Für Mehrphasenströme optimierte Rotaflow F21

Die Rotaflow F21 wurde speziell für Anwendungen entwickelt, bei denen Flüssigkeiten, Gase oder Gas-Flüssigkeits-Gemische gemeinsam gefördert werden. Durch die Kombination von Kreisel- und Peripheralradprinzip kann die Pumpe Gasanteile im Förderstrom deutlich besser bewältigen als klassische Kreiselpumpen und gleichzeitig einen höheren hydraulischen Wirkungsgrad erreichen als herkömmliche Peripheralradpumpen.

Während viele Pumpen bei zunehmenden Gasanteilen zu instabilem Betrieb, Kavitation oder Förderabriss neigen, ermöglicht das Hybridlaufrad der Rotaflow einen stabilen Förderprozess auch unter wechselnden Mehrphasenbedingungen. Gasanteile werden dabei nicht als Störgröße betrachtet, sondern können gezielt in die Prozessauslegung einbezogen werden.

Für unterschiedliche Anwendungen können Laufradgeometrie, Förderkanal und hydraulische Auslegung speziell auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmt werden. Dadurch lässt sich das Verhalten bei Gasanteilen, die Durchmischung von Flüssigkeit und Gas sowie die Fördercharakteristik gezielt beeinflussen.

Die Rotaflow eignet sich insbesondere für Prozesse mit Gas-Flüssigkeits-Gemischen, Flüssigkeiten mit gelösten Gasen sowie Anwendungen, bei denen Gase aktiv in Flüssigkeiten eingetragen werden sollen. Mögliche Einsatzgebiete finden sich unter anderem in der Wasser- und Abwassertechnik, der chemischen Verfahrenstechnik, der Reaktionstechnik sowie in biologischen und biotechnologischen Prozessen.

Aktuelle Entwicklungs- und Forschungsprojekte untersuchen unter anderem den Einsatz der Rotaflow zur Sauerstoffeintragung in Wasser, zur Unterstützung biologischer Reinigungsprozesse sowie für Anwendungen mit Mikroalgen und anderen biologischen Systemen. Ziel ist es, die besonderen Eigenschaften der Hybridpumpe für neue verfahrenstechnische Anwendungen nutzbar zu machen.

Adapted speed behavior

Die Rotaflow F21 kann mit externen Frequenzumrichtern betrieben oder mit integrierten Antriebslösungen ausgestattet werden. Dadurch lassen sich Drehzahl, Förderleistung und Betriebsverhalten flexibel an die jeweiligen Prozessanforderungen anpassen.

Über den Frequenzumrichter können unter anderem Sanftanlauf, kontrollierte Beschleunigungs- und Bremsvorgänge sowie die präzise Einstellung des gewünschten Betriebspunkts realisiert werden. Dies reduziert mechanische Belastungen, erhöht die Betriebssicherheit und ermöglicht eine optimale Anpassung an wechselnde Prozessbedingungen.

Besonders bei Anwendungen mit schwankenden Fördermengen, variierenden Gasanteilen oder unterschiedlichen Betriebszuständen bietet die Drehzahlregelung zusätzliche Flexibilität. Förderstrom, Förderhöhe und Energieverbrauch können bedarfsgerecht angepasst werden, wodurch sich häufig ein effizienterer Anlagenbetrieb erreichen lässt.

Darüber hinaus können Frequenzumrichter in übergeordnete Prozessleitsysteme integriert werden. Dadurch wird die Rotaflow F21 zu einem flexibel regelbaren Bestandteil komplexer verfahrenstechnischer Anlagen, Forschungsaufbauten oder Pilotanlagen.

ATEX-konforme Rotaflow F21

Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen kann die Rotaflow F21 entsprechend den Anforderungen der jeweiligen ATEX-Zone ausgelegt werden. Dabei berücksichtigen wir bereits während der Konstruktion die spezifischen Anforderungen an Werkstoffe, Komponenten, Temperaturklassen und Betriebsbedingungen.

Zum Einsatz kommen ausschließlich geeignete und zertifizierte Antriebskomponenten führender Hersteller. Die Auswahl von Motoren, Sensorik und weiteren elektrischen Komponenten erfolgt entsprechend der jeweiligen Ex-Klassifizierung der Anlage und der geforderten Temperaturklasse.

Frequenzumrichter werden in den meisten Fällen außerhalb des explosionsgefährdeten Bereichs installiert. Für Anwendungen mit besonderen Anforderungen können jedoch auch alternative Konzepte geprüft und an die jeweilige Anlagenkonfiguration angepasst werden.

Da jede Rotaflow F21 individuell ausgelegt wird, erfolgt die ATEX-Betrachtung stets anwendungsspezifisch. Als Sonderpumpenhersteller stellen wir keine eigenständige ATEX-Zertifizierung für die Gesamtpumpe aus. Mit jeder gelieferten Pumpe dokumentieren wir jedoch die Konformität der eingesetzten Komponenten und der konstruktiven Ausführung hinsichtlich der vereinbarten ATEX-Anforderungen.

Durch die magnetgekuppelte und hermetisch dichte Bauweise eignet sich die Rotaflow F21 besonders für die Förderung brennbarer, toxischer oder umweltgefährdender Medien, bei denen Leckagefreiheit und Anlagensicherheit von besonderer Bedeutung sind.

Inline-Rotaflow F21

Für die direkte Integration in Rohrleitungssysteme kann die Rotaflow F21 als Inline-Hybridpumpe ausgeführt werden. Dabei werden Pumpengehäuse, Hybridlaufrad und Anschlussgeometrie so ausgelegt, dass sich die Pumpe ohne zusätzliche Umlenkungen in bestehende Rohrleitungsverläufe einfügt.

Die Inline-Bauweise ermöglicht kompakte Anlagenkonzepte, reduziert den Installationsaufwand und vereinfacht die Einbindung in bestehende Prozesse. Je nach Anwendung können die Anschlüsse für horizontale oder vertikale Rohrleitungsführungen ausgelegt werden.

Durch die direkte Integration in den Förderstrom eignet sich die Inline-Rotaflow insbesondere für Umwälzaufgaben, Mischprozesse sowie Anwendungen mit Flüssigkeits-, Gas- oder Mehrphasenströmen. Die kompakte Bauweise bietet sich darüber hinaus für Pilotanlagen, Versuchsanlagen und verfahrenstechnische Prozesse mit begrenztem Bauraum an.

Wie alle Ausführungen der Rotaflow F21 wird auch die Inline-Version an die Anforderungen des jeweiligen Prozesses angepasst. Werkstoffe, Anschlüsse, Förderleistung sowie die hydraulische Auslegung des Hybridlaufrads können individuell auf die Anwendung abgestimmt werden.

Rotaflow F21

Dimensions 270 × 130 × 205 cm
Ausstattung

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ATEX

physical state