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Prozessgas-Pumpen Ziclon 04

Das Fördern korrosiver Gase im Grenzbereich von Temperatur, Druck, Korrosivität mit hermetisch dichten Drehschieberpumpen

Prozessgas-Pumpen Ziclon 04

Ziclon 04- Prozessgas-Pumpen sind spezielle, ölfreie und drehzahlgeregelte Gasförderpumpen, ausgelegt für Gasförderprozesse im breiten Spektrum industrieller Anwendungen bis zu Volumenströmen von 80 m³/h.

Aufbau

Ziclon 04- Prozesspumpen bestehen im Wesentlichen aus dem Pumpengehäuse, dem asymmetrisch gelagerten Rotor und dem magnetgekuppelten Antriebsmotor. Im Rotor (Läufer) sind 3-5 Schlitze eingearbeitet, in denen Verdrängerplatten (Schieber) eingepasst sind. Durch die Fliehkräfte des rotierenden Läufers werden sie an die Gehäusewand gepresst und bilden mehrere Förderkammern. Deren Volumina vergrößern sich durch den asymmetrisch gelagerten Rotor auf der Saugseite und erzeugen den Ansaugvorgang.

Die weitere Rotation des Läufers reduziert die Kammervolumina wieder und das Gas wird zur Druckseite der Pumpe herausgepresst.

Ziclon 04- Prozess-Zirkulatoren werden grundsätzlich in einer magnetgekuppelten Auslegung hergestellt. Sie sind deshalb hermetisch dicht und bestehen auch die Helium-Dichtheitsprüfung.

Werkstoffausstattung

Ziclon 04- Gaszirkulationspumpen werden für einfache Gasförderaufgaben, aber auch für harsche Industriebedingungen und aggressive Gasanwendungen ausgelegt. Das Pumpengehäuse wird deshalb kunden- und anwendungsorientiert in verschiedenen gehärteten Edelstählen, Keramik und WolframCarbid (Hartmetall) hergestellt. Die Verdrängerplatten sind aus einer SiC-Keramik, PEEK oder einer Spezialkohle und bedürfen keiner Schmierung.

Einsatzbedingungen

Ziclon 04- Gaszirkulationspumpen können sowohl als Förderpumpe als auch als Verdichter- oder Vakuumpumpe für die Förderung aggressiver Gase und Gasgemische, heißer oder radioaktiv kontaminierter Gase, in Hochdruckprozessen, aber auch für Reinstgase oder als Bypasspumpe für Gasanalyse-Systeme eingesetzt werden.

Sie werden kundenspezifisch ausgelegt und anspruchsvollsten Einsatzbedingungen angepasst. Dazu gehören Prozesstemperaturen bis 300°C, Systemdrücke bis 400 bar und atex-konforme Ex-Auslegungen.

Die Pumpenköpfe können elektrisch, mit Heißdampf oder Wärmeträger-Öl beheizt oder mit Wasser oder Kältemittel gekühlt werden.

Gasanschlüsse

Für die Gasanschlüsse kommen, je nach Anwendung und Integration in den Gaszirkulationsprozess, Schneidringverschraubungen, Flansch-Anschlüsse oder Hochdruckverschraubungen zum Einsatz.

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