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Peripheralradpumpen in anwendungsspezifischer Auslegung

Das Fördern aggressiver Fluide im Grenzbereich von Temperatur, Druck, Korrosivität und Gasbeladung mit hermetisch dichten Peripheralradpumpen
Peripheralradpumpen in anwendungsspezifischer Auslegung

Flujo 01 – Peripheralradpumpen verfügen über einen vergleichbaren Aufbau und die gleichen konstruktiven Charakteristika wie Standard-Peripheralradpumpen. Sie sind ebenfalls magnetgekuppelt und hermetisch dicht. Werkstoffauswahl, Pumpenkopfauslegung  und Drehzahlregelung werden in Sonderanfertigung an die speziellen Einsatzbedingungen angepasst.

Beheizbar 300°C:

Flujo 01 – Peripheralradpumpen mit beheizbarem Pumpenkopf werden eingesetzt, wenn hohe Prozeßtemperaturen erforderlich und während des Prozesses konstant zu halten oder Auskristallisierungen während des Förderprozesses zu vermeiden sind.

In einfacher Ausführung wird ein Wärmeträgerkreislauf zwischen einem Thermostat oder Heißdampf-Anschluss und der in den Pumpenkopf eingearbeiteten Heizkammer hergestellt.

In erweiterter Ausführung wird neben der Beheizung des Pumpenkopfes auch die Beheizung des Spalttopfes einbezogen. In diesem Falle wird die Pumpe in einer Doppelspalttopf-Konstruktion ausgeführt. Diese Ausführung bietet sich an, wenn Fluide mit niedrigem Schmelzpunkt in dem strömungsreduzierten Spalttopfbereich die Gefahr von Kristallisationen bergen.

Bei verfahrensbedingten Erfordernis kann der Pumpenkopf auch elektrisch beheizt werden. Im konkreten Einzelfall bitten wir um Rücksprache, um Ihre Anwendung zielgenau lösen zu können.

Hochtemperaturauslegung:

Hochtemperatur – Flujo 01 – Pumpen sind speziell für Verfahren mit hohen Prozesstemperaturen vorgesehen. Sie werden stets für den konkreten Anwendungsfall berechnet und ausgelegt. Konstruktiv sind vor allem die extrem unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten der zum Einsatz kommenden Werkstoffe und die Temperaturabhängigkeit der Antriebsmagnete zu berücksichtigen. Beheizbare Pumpenköpfe, separat beheizbare Lagergehäuse, entkoppelte, teils kühlbare Antriebslaternen, separate Spalttopfspülungen oder auch spezielle Betriebsweisen machen die Konstruktion dieser Pumpen zu einer sehr komplexen Aufgabe.

Im Einzelfall wurden Peripheralradpumpen für Fluidtemperaturen bis 450°C ausgelegt.

kühlbare Pumpenköpfe:

Kühlbare Flujo 01 – Pumpen werden eingesetzt, wenn verfahrensbedingt geforderte Fluidtemperaturen konstant zu halten oder Ausgasungseffekte (und Kavitationen) während des Förderprozesses zu vermeiden sind.

In einfacher Ausführung wird ein Kühlmittelkreislauf zwischen einem Kryostat oder einem Kaltwasser-Anschluss und der im Pumpenkopf eingearbeiteten Kühlkammer hergestellt.

In erweiterter Ausführung wird neben der Kühlung des Pumpenkopfes auch die Kühlung des Spalttopfes einbezogen. In diesem Falle wird die Pumpe in einer Doppelspalttopf-Konstruktion ausgeführt. Diese Ausführung bietet sich an, wenn Fluide mit niedrigem Siedepunkt zu fördern und gleichzeitg Wärmeentwicklungen durch den magnetischen Pumpenantrieb im Spalttopfbereich begrenzt oder vermieden werden sollen.

korrosionsfeste Ausstattung:

Korrosionsfeste F01-Peripheralpumpen kommen zum Einsatz, wenn das Fördern aggressivster Fluide höchste Chemikalienbeständigkeit erfordert. Zu diesem Zweck wird das Edelstahlgehäuse einer Peripheralradpumpe und die Flanschanschlüsse mit massiven PTFE-Inlinern ausgerüstet. Der Pumpenrotor und der Spalttopf werden ebenfalls mit PTFE ausgekleidet oder in einer PTFE-Carbon-Ausführung gefertigt. Die Pumpenwelle besteht aus einer SiC- oder WoC-Keramik.

Prozessdrücke 750 bar:

Hochdruck – Flujo 01 – Pumpen sind für Prozesse mit hohen Systemdrücken gefragt. Sie werden stets für den konkreten Anwendungsfall berechnet und ausgelegt. Vor allem muss der Spalttopf den Anforderungen der Druckbehälterverordnung Rechnung tragen, die Übertragung der magnetischen Antriebskräfte nicht gravierend einschränken und die Wärmeentwicklung durch Wirbelstromverluste gering halten.

Im Einzelfall wurden Peripheralradpumpen für Systemdrücke bis 750 bar ausgelegt.

Der angestrebte Druckaufbau zwischen Pumpeneingang und –ausgang, d.h. das sogenannte dp, ist unabhängig von der Systemdruckauslegung der Pumpe. Die Druckdifferenz zwischen Pumpeneingang und –ausgang orientiert sich ausschließlich an der zugeordneten Kennlinie der Pumpe.

Mehrphasenpumpen:

Flujo 01 – Mehrphasenpumpen machen sich die Fähigkeit des Peripheralradprinzips zunutze, hohe Gasanteile im Fluid mitfördern zu können. Sie sind deshalb besonders für die Förderung von Fluiden mit niedrigem Siedepunkt, für Austragsprozesse in Destillationsanlagen, für das Fördern von Flüssigkeiten mit gelösten Gasanteilen oder Flüssig-/Gasgemische geeignet. In der Wasser-/Abwasserbehandlung kommen sie als sogenannte Mehrphasenpumpen in der Begasungsflotation oder Denitrifikation zum Einsatz.

Mit speziellen Laufradgeometrien können im Einzelfall Gasanteile von bis zu 50 Vol-% im Fluid mitgefördert werden.

angepasstes Drehzahlverhalten:

Drehzahlgeregelte Flujo-Peripheralpumpen können für ein variables, drehzahlangepaßtes Förderverhalten mit externen Frequenzumrichtern vernetzt oder mit einem auf dem Antriebsmotor aufgesetzten Frequenzumrichter ausgestattet werden. Über die Funktionalität des Frequenzumrichters kann das Anfahrverhalten der Pumpe (Sanftanlauf), das Einstellen des konkreten Betriebspunktes, verfahrensabhängige Förderströme oder auch ein energieeffizientes Arbeiten gesteuert werden.

atexkonforme Auslegung:

Atex-konforme Flujo 01 – Pumpen sind für den Einsatz in explosiensgefährdeten Betriebsstätten der Zone 1 und 2 ausgelegt. Alle pumpenrelevanten Bauteile und deren Gesamtkonzeption zu einer explosionsgeschützen Pumpe werden unter Berücksichtigung der jeweiligen Ex-Klassifizierung der Betriebsstätte nach Atex-Vorschriften konstruiert. Ex-zertifizierte Motoren mit geforderter Temperaturüberwachung werden von marktführenden Motorenlieferanten verbaut.

Bitte beachten Sie, dass Fink Chem+Tec keine PTB-abgenommene Pumpen, sondern die jeweilige Pumpe in atex-konformer Auslegung mit zugehöriger Zertifizierung anbietet.

Frequenzumrichter werden in aller Regel aus der Ex-gefährdeten Betriebsstätte ausgelagert. Sollte im Einzelfall eine Lösung mit einem am Motor fest installierten Frequenzumrichter gewünscht sein, bitten wir um Rücksprache.

Inline-Peripheralpumpen:

Flujo 01 – Inline-Peripheralradpumpen sind vor allem in der Ausbildung des Förderkanals mit Unterbrechersteg, des Laufrades und der Flanschanschlüsse so konzipiert, dass sie „Inline“ in den Förderprozess eingebunden werden können. Die Flanschanschlüsse der Inline-Pumpe können sowohl in einen vertikalen als auch in einen horizontalen Rohrleitungsverlauf eingebunden werden.

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