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Mehrphasenpumpen Flujo 01

Das Fördern von Fluiden mit hohem Gasanteil

Mehrphasenpumpen Flujo 01

Flujo 01 Mehrphasenpumpen sind magnetgekuppelte Peripheralradpumpen, ausgelegt für die Förderung von Fluiden mit hohem Gasanteil und für spezielle Anwendungen einer Gasanreicherung / Durchmischung in Flüssigkeiten.

Aufbau:

Flujo 01 – Mehrphasenpumpen verfügen über einen vergleichbaren Aufbau und die gleichen konstruktiven Charakteristika wie Standard-Peripheralradpumpen. Sie sind ebenfalls magnetgekuppelt und hermetisch dicht. Werkstoffauswahl, Pumpenkopfauslegung und Drehzahlregelung werden jedoch in Sonderanfertigung an die speziellen Einsatzbedingungen angepasst.

Die Auslegung von Peripheralradpumpen ist aufgrund der Fluiddynamik an ein hohes Maß an praktischer Erfahrung und Know How gekoppelt. Das Zusammenspiel von Laufrad, Förderkanal und Unterbrechersteg verlangt die gezielte Auslegung einer Mehrphasenpumpe.

Das Laufrad spielt bei der Auslegung eine entscheidende Rolle. Durchmesser, Breite, Anzahl und Anordnung der Förderzellen müssen zielgenau auf den gewünschten Betriebspunkt bestimmt werden.

Laufräder mit beidseitig bis zur Laufradnabe ausgebildeten Förderzellen und mit gezielter Zuordnung zu den Ausgleichsbohrungen erlauben die Förderung von Fluiden mit hohem Gasanteil bzw. einem gezielten Gaseintrag. Gasanteile bis zu 50% können mit speziell angepassten Pumpen gefördert werden.

Einsatzbedingungen:

Flujo 01 – Mehrphasenpumpen machen sich vor allem die Fähigkeit des Peripheralradprinzips zunutze, hohe Gasanteile im Fluid mitfördern zu können.
Sie sind deshalb besonders für die Förderung von Fluiden mit niedrigem Siedepunkt, für Austragsprozesse in Destillationsanlagen, für das Fördern von Flüssigkeiten mit gelösten Gasanteilen oder Flüssig-/Gasgemische geeignet.

In der Wasser-/Abwasserbehandlung kommen sie als sogenannte Mehrphasenpumpen in der Begasungsflotation oder Denitrifikation zum Einsatz.

Mit speziellen Laufradgeometrien können im Einzelfall Gasanteile von bis zu 50Vol-% im Fluid mitgefördert werden

Werkstoffausstattung:

Flujo 01 – Peripheralradpumpen sind vornehmlich für harsche Einsatzbedingungen, aggressive Fluideigenschaften und hohe Gasanteile im Fluid ausgelegt.

Für das Pumpengehäuse kommen verschiedene Edelstähle, Hastelloy, Keramik und WolframCarbid (Hartmetall) oder PTFE-Auskleidungen zum Einsatz. Für die statische Abdichtung werden O-Ringe aus FKM, FFKM (Kalrez) oder hochtemperaturbeständige Dichtungen ausgewählt.

Fluidanschlüsse:

Für die Fluidanschlüsse kommen, je nach Anwendung und Integration in den Förderprozess Edelstahl- oder PTFE- /PFA-Schneidringverschraubungen, Flanschanschlüsse oder Hochdruckverschraubungen zum Einsatz.

Frequenzumrichterbetrieb:

Peripheralradpumpen zeichnen sich durch eine lineare Kennlinie aus. Sie lassen sich, im Gegensatz zu anderen Förderpumpen sowohl auf der Druck- als auch auf der Saugseite über eine Querschnittsreduzierung oder ein Regelventil steuern.

Die energieeffizientere Lösung zur Einstellung und Regelung des Volumenstromes ist jedoch ein Frequenzumrichter. Peripheralradpumpen lassen sich ausgezeichnet über einen Frequenzumrichter in einem breiten Förderbereich regeln. Deshalb empfiehlt sich in jedem Falle aus Gründen praktischer Handhabung und energetischer Sicht der Einsatz eines peripher aufgestellten / installierten Frequenzumrichters. Im Einzelfall können auch gesamteinheitliche Lösungen aus Pumpe und fest installiertem Frequenzumrichter angeboten werden.

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